Viertklässler im Führerhaus eines Lastwagens

Am 4. Mai fuhr Herr Kitlik mit einer nagelneuen Lkw-Zugmaschine seiner gleichnamigen Spedition auf unseren Schulhof. Begeistert durfte jeder von uns hineinklettern und hinter dem Steuer Platz nehmen. Wir staunten über die tolle Innenausstattung des Fahrzeugs, die sogar ein Bett beinhaltet. Jeder von uns durfte Lkw-Fahrer spielen, während die Klassenkameraden sich vor und neben dem Fahrzeug postierten.

Das überraschende Ergebnis für uns war, dass eine ganze Klasse in den „toten Winkel“ eines Lastwagens passt. Das bedeutet, dass ich als Fahrer kein einziges Kind unserer Klasse sehen konnte, wenn es neben oder direkt vor dem Fahrzeug stand. Diesen Bereich nennt man den toten Winkel. Herr Kitlik erklärte uns, welche Hilfen es für den Kraftfahrer gibt, um Unfälle zu vermeiden.  An den Seiten wurden jeweils noch zwei zusätzliche Spiegel angebracht, ebenso über der Frontscheibe. Wenn ich in diese Spiegel sehe, kann ich auch Fußgänger vor und neben dem Lkw sehen. Außerdem sind neue Fahrzeuge mit Sensoren ausgestattet, die piepsen, wenn sich Personen oder Gegenstände zu nahe am Fahrzeug befinden. Die von uns begutachtete Zugmaschine würde sogar selbstständig bremsen, wenn ein Hindernis auftaucht Leider gibt es auf unseren Straßen noch viele Fahrzeuge, die all diese Technik nicht besitzen. Deshalb war diese Unterrichtsstunde für uns nicht nur spannend und interessant, sondern auch sehr lehrreich.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Kitlik, der uns dieses Erlebnis ermöglichte.

4. Klasse