DLRG übt mit den Schülern die Eisregeln

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) war zu Besuch und lehrte das richtige Verhalten am Eis. Um die Sicherheit der Kinder zu erhöhen, führt die DLRG-Jugend in ganz Bayern interaktive Eisregel-Trainings in den Grundschulen durch. Am 11. und am 12. Januar waren die Rettungsschwimmer mit ihrem Eisregel-Training in Röthenbach.

Die Kinder hatten im Eisregel-Training versucht aus einem „Eisloch“ aus Turnkästen zu klettern. Gar nicht so einfach, wissen die Retter der DLRG. „Bei dieser Übung merken die Kinder, dass es fast unmöglich ist, allein aus dem eingebrochenen Eis zu klettern, selbst wenn die Übung hier im Warmen und mit trockener Kleidung stattfindet.“ Weil es schwer ist, sich selbst aus dem eingebrochenen Eis zu helfen, erlernen die Kinder Elemente der Fremdrettung – ohne selbst in Gefahr zu geraten.
Eisregeln spielen in der Präventionsarbeit der Eisretter eine wichtige Rolle. Beim Eisregel-Training in der Grundschule Röthenbach lernten die Schüler nicht nur Wichtiges zur Eisbildung und den Gefahren am Eis. Sie wurden auch selbst aktiv und übten in der Turnhalle Selbst- und Fremdrettungsmaßnahmen sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen. Wichtige Fragen wurden beantwortet – zum Beispiel „woran erkennt man, dass das Eis tragfähig ist?“ oder „welche Rettungsmöglichkeiten bestehen bei einem Eiseinbruch?“
Durch das eigene Erleben und den Übungsparcours macht den Kindern das Lernen nicht nur Spaß, sie werden sich im Ernstfall auch sicher an einiges erinnern.
Damit möglichst viele Schüler am Eisregel-Training der DLRG-Jugend teilnehmen können, werden die Trainings unterstützt von der Versicherungskammer Bayern und durch die Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit.
J.Heuß